Installation

Aus Melin DokuWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die in diesem Handbuch beschriebene Melin-Software erhalten Sie unter http://www.melin.de/downloads für Unix- und Windows-Server.

Vor dem Einsatz der Software muß diese installiert werden. Melin 2 ist auf allen Systemen lauffähig auf denen ein Java 1.4 SDK und optional ein SQL-Datenbanksystem verfügbar ist - zum Beispiel Windows 2000/XP, Mac OSX, Linux, Solaris u.a. Der Hauptspeicher sollte mindestens 256 MB sein, es wird im Betrieb ca. 1 GB Festplattenplatz benötigt.

Systemvoraussetzungen: Windows- oder Unix-System mit - Internet-Anbindung - 1 GB freier Festplattenplatz - 256 MB Hauptspeicher - SQL-Datenbank (MySQL, alternativ Oracle, Informix, MySQL Max/SAPdb) - Mind. ein POP 3 Mailaccount und SMTP-Server - Java SDK 1.4 - Webbrowser (Internet Explorer, Safari, Firefox, Mozilla, Opera) in aktuellen Versionen.


Inhaltsverzeichnis

Entpacken

Je nach Plattform (Unix oder Windows) kann Melin in vorkonfigurierten Paketen heruntergeladen werden (ca. 60-100 MB).


Unix: 
Das TGZ-File muß im Verzeichnis /home/melin entpackt werden so daß sich die folgende Verzeichnisstruktur ergibt:

/home/melin/htdocs
/home/melin/msite
/home/melin/tomcat

Windows: Das ZIP-File muß im Verzeichnis c:\melin entpackt werden so daß sich die folgende Verzeichnisstruktur ergibt:
C:\melin\htdocs 
C:\melin\msite
C:\melin\tomcat

Natürlich ist es auch möglich Melin in anderen Verzeichnissen zu betreiben, jedoch müssen dann einige Konfigurationseinstellungen angepasst werden.

Eine detaillierte Anleitung zur Installation von Melin in einem beliebigen Verzeichnis finden Sie im Anhang unter „Anpassen der Basiskonfiguration“.

Der erste Start

Nach der Installation kann nun das System gestartet werden.

UNIX Unix: Öffnen Sie ein Konsolenfenster führen Sie folgende Schritte aus:

cd /home/melin/tomcat/bin ./startup.sh

Das Programm erzeugt keine Ausgabe bei erfolgreicher Ausführung sonder kehrt gleich wieder zur Eingabeaufforderung zurück.

Zum Anhalten geben Sie ein:

./shutdown.sh

WIN Klicken Sie doppelt auf die Datei „Start Melin Server.lnk“ die sich im Verzeichnis c:\melin befindet.

Es öffnet sich eine DOS-Box mit Statusinformationen. Diese bitte geöffnet lassen solange das System läuft. Unter manchen Versionen und Sicherheitseinstellungen von XP ist die Startdatei nicht zu sehen, wechseln Sie dann in das Verzeichnis c:\melin\tomcat\bin und klicken Sie auf die Datei startup.bat und lassen die DOS-Box geöffnet.

Zum Beenden der Applikation schließen Sie das Fenster.

Öffnen Sie nun einen Webbrowser und geben Sie dort ein:


Nach erfolgreicher Installation sehen Sie dort das Melin Login-Fenster:

Bild:Login.jpg

Herzlichen Glückwunsch. Sie können sich mit dem Login superuser und Passwort superuser anmelden.


Einrichtung

Um als Administrator mit dem Melin-System arbeiten zu können benötigen Sie einen aktuellen Webbrowser (Internet Explorer, Netscape, Mozilla, Opera, Safari) sowie - wenn Sie eigene Workflows erstellen wollen - ein aktuelles Java Browser Plug-In (mindestens Version 1.4, für Windows-Anwender kostenlos erhältlich unter http://www.java.com, bei allen anderen aktuellen Betriebssystemen ist Java 1.4 fester Bestandteil). Bis auf den Internet Explorer sind alle aktuellen Browser mit der neuesten Java-Version ausgestattet.

Für die ersten Schritte benötigen Sie die URL ihrer Melin-Installation um sich mit dem Browser dort anzumelden, der Application Server muß aktiviert sein. Falls Sie Melin auf ihrem lokalen Rechner installiert haben ist dies http://127.0.0.1:8200.

Geben Sie auf der Login-Seite die Superuser-Zugangsdaten (Login und Passwort: "superuser") ein sofern diese nicht bereits voreingefüllt sind. Nach einem Klick auf "OK" erscheint das Hauptmenü:

Das Hauptmenü

Hinweis: wenn Sie statt des Haupmenüs eine "ACCESS DENIED" Seite erhalten so kann dies drei Gründe haben: ihr Browser lehnt Cookies ab, das Superuser-Passwort wurde geändert oder es liegt eine Fehlkonfiguration vor. Den ersten Punkt können Sie in Ihrer Browser-Konfiguration prüfen, den zweiten in der Datei ./htdocs/WEB-INF/userdata/usertable.xml und den dritten anhand des Anhangs „ Anpassen der Basiskonfiguration“. Unter Unix handelt es sich in den meisten Fällen um fehlende Schreibrechte oder eine zu volle Festplatte.

Der Superuser sieht immer alle Menüpunkte. Darüber hinaus ist es möglich weitere User einzurichten die nur auf Teile des Systems zugreifen können. Der Superuser ist der einzige Benutzer der Mandanten einrichten kann.

Das Hauptmenü

Das Hauptmenü ist das zentrale Ausgangspunkt für alle Aktionen in Melin. Sie gelangen von jeder Stelle des Programms zum Hauptmenü indem sie auf das Melin-Logo oben in der Mitte klicken.

Alle Menüpunkte können für alle Benutzer außer dem Superuser in der Benutzerverwaltung an- und abgeschaltet werden.

Hinweis: Alle Menüs von Melin sind auf Deutsch und Englisch verfügbar. Die Erkennung der Sprache erfolgt automatisch. Sollten Sie eine andere Sprachversion bevorzugen können Sie die Einstellung unter „Nutzerverwaltung“ / „Benutzerverwaltung“ / „Bearbeiten" Superuser verändern.

Wechseln Sie als erstes in das Menü Nutzerverwaltung in der zweiten Leiste oben, dort auf Benutzerverwaltung, dann auf "Bearbeiten" beim Benutzer " Superuser". Dort können Sie nun die Emailadresse bearbeiten. Geben Sie dort ihre Emailadresse ein. Dieser Eintrag ist wichtig für alle Vorschau-Mails die sie mit diesem Account erzeugen, da diese an die dort angegebene Adresse geschickt werden.

Einrichten der Datenbank

Nachdem Sie sich mit den Browser als superuser erfolgreich am System angemeldet haben können Sie nun die ersten Schritte unternehmen und das System einrichten.

Der Betrieb von Melin 2 ist generell mit oder ohne SQL-Datenbank möglich. Steht keine Datenbank zur Verfügung, so steht eine Datenbank-Emulation zur Verfügung.

Um die Datenbank einzurichten wechseln Sie vom Hauptmenü das Menü „Voreinstellungen“ / „Zentrale Datenbank“ und geben Sie die Zugriffsdaten zu Ihrer Datenbank ein. Die Datenbank-Treiber für MySQL und SimpleSQL sind bereits in Melin enthalten. Eine Anleitung zur Installation weiterer Datenbanken bezw. Datenbank-Treiber befindet sich im Kapitel zur Datenbank.

Haben Sie keine Datenbank oder planen das System nur testweise einzurichten verwenden Sie im folgenden die Datenabank „SimpleSQL“ die ein Bestandteil der Melin-Installation ist.


Der Datenbank-Verbindungsparameter richtet sich nach der Datenbank und definiert wie die Verbindung aufgbeaut werden kann. Beispiele sind

MySQL jdbc:mysql://localhost/melin_system SimpelSQL jdbc:simplesql:/home/melin/msite/db/melin.dbs?fmode=co

Der Treiber richtet sich nach der verwendeten Datenbank. Setzen Sie hier:

MySQL com.mysql.jdbc.Driver Informix com.informix.jdbc.IfxDriver Oracle oracle.jdbc.driver.OracleDriver ODBC sun.jdbc.odbc.JdbcOdbcDriver SimpelSQL org.simplesql.Driver

Wenn Sie eine SQL-Datenbank einsetzen die hier nicht gelistet ist so ist es durchaus möglich daß diese funktioniert sofern sie den entsprechenden Java-Treiber installieren. Lesen Sie hierzu den Anhang „Eine andere Datenbank einsetzen“.

Nach einen Klick auf „Absenden“ werden die entsprechenden Datenbanken angelegt sofern diese noch nicht existieren.

Wenn Sie nochmal komplett neu starten wollen können Sie mit dem Punkt „Vorhandene Tabellen vorher löschen” die Tabellen vorher löschen.

ACHTUNG: “Vorhandene Tabellen vorher löschen” löscht alle eventuell vorhandenen Daten!

Um mit dem Einführungs-Tutorial in den folgenden Kapiteln fortfahren zu können legen Sie bitte eine Datenbank an und richten Sie diese hier ein. Wenn der Eintrag erfolgreich ist sehen Sie anhand der „Created Table“-Liste daß alle Tabellen angelegt wurden.

Prüfen der Installation

Die Basiseinrichtung ist nun abgeschlossen. Melden Sie sich über die Oberfläche an ( z.B. http://127.0.0.1:8200 ). Klicken Sie im Menü oben rechts auf "Newsletter Liste" und legen Sie dort einen Newsletterverteiler an. Wechseln Sie nun über die obere Navigation auf "Abonnenten" und fügen Sie einen Abonnenten hinzu. Prüfen Sie zuletzt ob der Abonnent unter "Auswertungen" / "Newsletter" in der Liste der Abonnenten ihres Newsletters erscheint.