RSS, heute.de, LayoutCheck, Melin USA

Das Thema “Newsletter aus RSS Feed generieren” nimmt immer mehr Fahrt auf. Einfach gesagt wandelt dieses Feature einen beliebigen RSS-Feed in einzelne Inhalte um und setzt diese automatisch in ein Versandtemplate ein.

Eine Dokumentation gibt es hier. (PDF, 1.5 MB)

Hier kann man die Funktion live sehen und auch selber beliebige RSS Feeds testen:

http://www.melin.de/melin/main.jsp?page=rss_syndication

Einfach auf den “Test” Button klicken – es ist eine Demo, es kann nichts kaputt gehen.
In den nächsten zwei Wochen gehen wieder mehrere Newsletter mit jeweils über 100.000 Abonnenten damit online, heute.de (ZDF) hat gerade umgestellt im Rahmen des Relaunches.

Der LayoutCheck, also die Vorschau-Ansicht von Newslettern in verschiedenen (Web-) Clients, von Outlook und Notes bis GMX und Gmail, kommt sehr gut an. Sogar so gut daß wir beschlossen haben einen eigenen Dienst damit anzubieten der nicht nur Melin-Mails testen kann sondern auch andere Inhalte wie zum Beispiel Seiten aus Content Management Systemen. Die Domain “layoucheck.com” gibt es schon, im Moment wird der Server installiert, im Sommer kann man den Dienst dann buchen.

Als kleines “Zuckerl” werden wir vier Clients noch in diesem Monat für alle Melin 3 und 4 Installationen kostenfrei verfügbar machen damit jeder dieses Feature testen kann. Die Änderung an der Installation ist dabei minimal, zwei Scripte reichen aus.

Die vielleicht langfristig größte News am Schluß: gestern wurde die Melin Inc. offiziell eingetragen. Die Melin Inc. wird eine vereinfachte Melin-Version (”Melin 4 Starter” auf Englisch und Spanisch) in den USA anbieten, primär über Vertriebspartner, aber auch über die Website.

Einen ersten Kunden gibt es schon (eine Microsoft-Unternehmung), am Partnernetz wird gearbeitet. Zumindest haben wir das klassischen Henne/Ei-Problem der Software-Industrie (ohne Implementierungspartner keine Kunden, und ohne Kunden keine Partner) gelöst und mit der Software und den Kunden schon mal die Henne rübergeschafft. Eine Theorie bei uns ist daß wir deswegen vielleicht sogar Kunden aus Märkten wie Frankreich und Italien bekommen die wir nicht aktiv angehen. Bisher such die Kunden in diesen Ländern erst bei sich, und wenn Sie da nichts finden in den USA. Auf Deutschland kommt da irgendwie keiner.

Ein weiterer Vorteil für die Kunden hier ist daß die gesamte Dokumentation auch auf Englisch zur Verfügung steht, und die Software selbst komplett auf Spanisch lokalisiert wurde.

Wir freuen uns jedenfalls auf den Sommer, es gibt viel zu tun.